
Neu darüber nachdenken, wie Lichtenergie in der Fabrik genutzt werden kann
Wir entwickeln maßgeschneiderte UV-Härtungslampen für Ingenieure, die sich nicht mit irgendwelchen Standardlösungen zufriedengeben wollen. Es geht dabei nicht nur um das Härtungsverfahren – es geht darum, Lichtenergie in einen Prozess umzuwandeln, den man tatsächlich steuern kann – ein Prozess, der in einer Welt von Industry 4.0 Tag für Tag zuverlässig funktioniert.
Wir beginnen mit den physikalischen Eigenschaften der Lampe und enden mit einer Beschreibung des thermischen Verhaltens der Lampe unter den Bedingungen Ihrer Produktionslinie. Das ist das Wichtigste.
Leistung, Spannung und Abmessungen: Warum diese Zahlen wichtig sind
Bei der UV-Härtung spielt die Leistungsdichte eine entscheidende Rolle. Wir wählen nicht einfach beliebige Werte für Leistung und Spannung aus einem Katalog aus – sondern passen sie genau an Ihre Anforderungen an.
Ein praktisches Beispiel: Eine 400-V-Stromversorgung kann eine hohe Leistung durch einen kompakten Lampenkörper übertragen – beispielsweise einen Lampenkörper mit einer Länge von 300 mm. Dadurch entsteht eine starke Strahlung, ohne dass viel Platz benötigt wird.
Doch hohe Leistung in einem kleinen Gehäuse bedeutet, dass die Lampe heiß wird – und das ist absichtlich so. Die Energie wird genau dort konzentriert, wo sie benötigt wird.
Man muss also auf die Hitze achten. Wenn die Ausrüstung dieser Hitze nicht standhalten kann, führt das dazu, dass die Temperatur in der Produktionslinie steigt – und die Reproduzierbarkeit geht verloren.
Material und Steckverbinder: Konstruiert für hohe Temperaturen
Wir verwenden halogenbasierte UV-Quellen in Quarzkapseln. Quarz kann thermische Belastungen gut verkraften und sorgt dafür, dass die Leistung stabil bleibt – auch dann, wenn die Lampe immer wieder eingeschaltet und ausgeschaltet wird.
Die Beschichtung dient nicht nur dem Äußeren. Sie beeinflusst außerdem das Spektrum der ausgesandten Strahlung, sodass die Strahlung genau auf die Eigenschaften des zu gehärtenden Materials abgestimmt ist – was zu einer schnelleren Härtung bei geringerer Energieverbrauch führt.
Für die Verbindung der Komponenten verwenden wir R7s- und SK15-Steckverbinder. Sie ermöglichen eine schnelle Verbindung, sind widerstandsfähig gegen Vibrationen und sorgen für niedrigen Widerstand. Dadurch entstehen weniger Hotspots an den Verbindungsstellen – und weniger Probleme durch Wartungsarbeiten.
Anwendungen und Leistung in der Praxis
In der Praxis ist diese Lösung eine ideale Lösung für die Verarbeitung von Kunststoffen, Beschichtungen und Klebstoffen. Die hohe Leistungsdichte sorgt für eine schnelle und gleichmäßige Härtung. Doch dies erfordert auch eine sorgfältige Planung bezüglich der elektrischen Anschlüsse sowie der Wärmeabfuhr.
Die Stromversorgung muss richtig dimensioniert werden. Die Kabel müssen ordentlich verlegt werden – und die Lampe muss genug Platz zum Arbeiten haben.
Dieser Kompromiss ist der Preis für die Kontrolle über den Prozess. Mit einer maßgeschneiderten UV-Härtungslampe können Sie den Prozess messen, anpassen und skalieren – ohne Rückschlüsse aus dem Unbekannten ziehen zu müssen.